Linux für Einsteiger
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| IDE Primary Master | /dev/hda |
| IDE Primary Slave | /dev/hdb |
| IDE Secondary Master | /dev/hdc |
| IDE Secondary Slave | /dev/hdd |
| Erstes SCSI-Laufwerk | /dev/sda |
| Zweites SCSI-Laufwerk | /dev/sdb |
Ich starte also fdisk für meine Festplatte /dev/hdb (dazu muss man als root angemeldet sein):
| fdisk /dev/hdb |
Die wichtigsten Befehle für fdisk sind:
| d | Löscht eine Partition |
| m | Zeigt die Befehlsübersicht an |
| n | Erzeugt eine neue Partition |
| p | Zeigt die aktuelle Partitionstabelle |
| q | Beendet ohne zu speichern |
| v | Verifiziert die Partitionstabelle |
| w | Beendet und speichert die Partitionstabelle |
(Weitere Infos zu fdisk erhält man auch unter man fdisk)
Ich lasse mir zunächst mit p die Partitionstabelle anzeigen und stelle fest, das ich bereits eine Partition hdb1 habe, die die ganze Platte ausfüllt. Diese lösche ich mit d und antworte auf die Frage nach der Partitionsnummer mit 1. Mit n erzeuge ich jetzt eine neue Partition und antworte auf die Fragen, die mir nun gestellt werden, wie folgt:
Command action
Antwort p Partition number: 1 |
Eine Formatierung der Festplatte ist unter Linux nicht erforderlich!
Jetzt können wir die Partition dem System zur verfügung stellen. Dazu müssen wir in die Datei /etc/fstab die Zeile
| /dev/hdb1 /quota ext2 defaults 1 1 |
/quota ist dabei das Verzeichnis, in das die Platte eingehängt werden soll. Dieses Verzeichnis muss existiteren, sonst schlägt das einhängen fehl! Aber noch sind wir nicht fertig. Das Laufwerk muss noch in den Verzeichnisbaum eingehängt werden. Dies geschieht, indem wir unter KDE das Kontextmenü zum Desktop aufrufen und über den Punkt Neu-> ein neues Dateisystem anlegen. Wir vergeben einen Namen (zum Beispiel Platte 2) und bearbeiten die Zugriffsrechte nach unseren Wünschen. Als Gerät geben wir /dev/hdb1 an und als Verzeichnis /quota. Jetzt noch die passenden Symbole und alles ist in bester Ordnung!
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© Gerhard Zapf
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Letzte Änderung: 11.09.2003 |
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